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Die Viennale in Wien (20. Oktober bis 2. November 2011) zeigt derzeit eine Retrospektive der großen Filmemacherin Chantal Akerman. Geboren wurde sie in einer gutbürgerlichen, vom Holocaust geprägten Familie in Brüssel.
Inspiriert von Godard, schrieb sie sich an der staatlichen Filmschule ein. Doch schon bald schmiss sie das Studium und wandte sich mit ihrem Erstling "Saute ma ville" (1968) dem praktischen Filmemachen zu. Bereits in ihrem ersten Spielfilm, "Je tu il elle" ("Ich, Du, er, sie", 1974) setzte sie sich kritisch mit der Rolle der bürgerlichen Frau auseinander, die seither bei ihr immer wieder zum Thema wird.
Ihr international erfolgreichster Film ist "Un divan à New York" ("Eine Couch in New York", 1995), "eine bezaubernde Liebeskomödie mit den beiden Oscar-Gewinnern William Hurt und Juliette Binoche" (3sat).
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