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Baal - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 7/1969.
Spr.: D. Sub: E/F. 85 Min. FSK 12. Mono DD. Zweitausendeins Edition. Nur bei uns. DVD.
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Baal - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 71969. für 14,99 €

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Baal - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 7/1969.

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D 1969. "Geschichten, die man versteht, sind nur falsch erzählt": Baal ist ein junger und talentierter Dichter. Obgleich er von der großbürgerlichen Gesellschaft gefeiert und hofiert wird, verachtet er sie. Er schläft mit der Frau seines Gönners Mech und schwängert Sophie, die ihm aber schnell zur Last wird. Menschen, denen Baal begegnen, nutzt er schamlos aus – selbst seinen Freund Ekart, mit dem er mehrere Jahre durchs Land zieht und den er offen begehrt. Nach der Uraufführung 1970 ließ Bertolt Brechts Witwe, Helene Weigel, weitere Vorführungen von Volker Schlöndorffs viertem Spielfilm untersagen und "Baal" verschwand für über 40 Jahre in den Archiven. Nun erscheint der Film erstmals auf DVD, zudem in restaurierter Fassung. In 24 Kapiteln erzählt Volker Schlöndorff von dem selbstverliebten und lebenshungrigen Dichter Baal, den kein geringerer als Rainer Werner Fassbinder spielt. An seiner Seite agiert Schlöndorffs spätere Ehefrau, Margarethe von Trotta, die zum ersten Mal mit den beiden deutschen Regie-Ikonen zusammenarbeitet. Auf brillante Weise überträgt Schlöndorff das historische Brecht-Stück in die Gegenwart der 68er und fängt eindrucksvoll die Stimmung der Revolte und sexuellen Befreiung ein. Mit R.W. Fassbinder, Margarethe von Trotta, Günther Neutze u.a. Musik: Klaus Doldinger. Regie: Volker Schlöndorff. Extras: Interview mit Volker Schlöndorff, Drehbuch (Auszug), Vorwort zur Fernsehsendung von Dr. Joachim Kaiser, ARD-Tagesanalyse vom 21. April 1970, Presseheft von 1969 & 2014.

Spr.: D. Sub: E/F. 85 Min. FSK 12. Mono DD. Zweitausendeins Edition. Nur bei uns. DVD.

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Man mag es kaum glauben, aber selbst 18 Jahre nach Einführung der DVD gibt es immer noch filmische Meisterwerke, die in Deutschland noch nicht erschienen sind. Einige Beispiele gefällig? Jean-Pierre Melvilles „Der eiskalte Engel“, Rainer Werner Fassbinders „Querelle“ oder Michael Verhoevens „o.k.“. Die Gründe dafür mögen vielschichtig sein, aber meist lassen sie sich auf zwei Aspekte herunterbrechen: zu hohe Lizenzgebühren oder eine komplizierte Rechtslage. Bei Volker Schlöndorffs „Baal“ war es Punkt Numero Zwei. 1969 adaptierte der Regisseur das Brecht-Stück für das Fernsehen. Um Kosten zu sparen, erwarb er die Rechte für eine oder zwei Ausstrahlungen. Wenn es ein Erfolg werden würde, können man die Rechte ja verlängern, dachte Schlöndorff. Das war ein fataler Irrtum. Die Brecht-Witwe Helene Weigel sah den Film und verweigerte eine weitere Lizenzierung. Ihre Beweggründe nahm sie ein Jahr später mit ins Grab und ihre Kinder, die Brechts Erbe pflegten, verweigerten die regelmäßige Anfragen Schlöndorffs. Es dauerte über 40 Jahre, bis es einer anderen „Erbin“ gelang: Juliane Lorenz, die Geschäftsführerin der Rainer Werner Fassbinder Foundation, konnte die Brecht-Erben überzeugen, das Quasi-Verbot aufzuheben. „Baal“ wurde restauriert und 2014 auf der Berlinale uraufgeführt. Ihn wiederzuentdecken, ist ein wahrer Genuss, dem hoffentlich noch einige seiner Art folgen werden.


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